Am 16. Mai 2026 öffnete die Krökelbar ihre Türen zum zweiten Mal in diesem Jahr. Das Hannoverkicker Open II 2026 brachte 36 Doppel-Paarungen zusammen, die aus den verschiedensten Ecken der Republik angereist waren: Hamburg, Oldenburg, Berlin und natürlich Hannover selbst waren vertreten. Der Tag gehörte dem Tischfußball, und gegen 19 Uhr fand er sein Ende mit einem Ergebnis, das aus Vereinssicht sehr ordenlich war.
Kleiner, entspannter, besser?
Challenger-Turniere haben in den letzten Jahren die Tendenz, teilnehmertechnisch etwas kompakter zu werden. Wir sehen das zunehmend als das, was es ist: eine Chance. Weniger Gedränge, kürzere Wartezeiten zwischen den Partien, mehr Raum für echte Begegnungen am Tisch und abseits davon. Es gibt Turniere, die durch ihre schiere Größe beeindrucken. Und es gibt Turniere, die einfach gut sind. Das Hannoverkicker Open II war letzteres.
Ein Finale, das Christoph gehörte
Bevor das Finale überhaupt begann, hatte der Abend bereits seine Geschichte geschrieben: Philipp Soppe, stand auf der anderen Seite des Tisches. An seiner Seite Maximilian Thölke aus Oldenburg, ein gefährliches Duo. Die Erwartung im Raum war klar: Philipp würde der Gamechanger sein. Er kennt die großen Momente, und man traute ihm durchaus zu, das Spiel an sich zu reißen.
Doch die Rechnung hatte einen Faktor nicht einkalkuliert: Christoph Klöhn,. Was er an diesem Abend ablieferte, war keine gewöhnliche Finalleistung. Er spielte, als wäre er der Einzige im Raum. Konzentriert, souverän, völlig im Tunnel. Auf der Fünfer- und der Dreierreihe agierte er mit einer Sicherheit und Konsequenz, die dem Gegenüber schlicht keinen Rhythmus ließ. Philipp fand nicht die richtige Lösung, weil Christoph ihm dazu keine Gelegenheit gab. Und Max setzte alles dran etwas entgegenzusetzten.
Das hatte auch eine interessante Nebengeschichte: Franziska Busch, aus Berlin angereist und Christophs Partnerin an diesem Tag, hätte eigentlich selbst einiges zu zeigen gehabt. Sie kam kaum dazu. Nicht weil es ihr an Qualität mangelte, sondern weil Christoph das Spiel so vollständig an sich zog, dass für Franziska schlicht kein Platz blieb, um einzugreifen. In gewisser Weise ist das ein Kompliment an beide: er dominierte, sie ließ es laufen und vertraute dem Momentum. Am Ende siegten die beiden verdient, und man kann sagen: Franziskas Reise aus Berlin hat sich gelohnt.
Platz 3: Liesaus und Kamczyk setzen sich durch
Im Spiel um den dritten Platz trafen Damien Liesaus und Patrik Kamczyk auf unsere vereinseigenen Orwa Safia und Hagen Dittmar. Orwa und Hagen hatten sich bis dorthin stark geschlagen und das Halbfinale erreicht. Das kleine Finale lief diesmal jedoch nicht zu ihren Gunsten. Liesaus und Kamczyk setzten sich durch und verdienten sich Platz drei. Für Orwa und Hagen blieb der vierte Platz, der zeigt: wieder nah dran, aber nicht ganz. Das nächste Turnier kommt bestimmt.
Ergebnisse im Überblick
- 1. Platz: Franziska Busch und Christoph Klöhn
- 2. Platz: Philipp Soppe und Maximilian Thölke
- 3. Platz: Damien Liesaus und Patrik Kamczyk
- 4. Platz: Orwa Safia und Hagen Dittmar
- Semi-Pro-Feld: Chris Eggers und Sven Hartley
- Hobby-Feld: Jakob Bigalke und Sven Marcus
Die vollständigen Ergebnisse aller 36 Paarungen sind wie immer auf der NTFV-Seite einsehbar: https://www.ntfv.de/turnierergebnisse?task=turnierdisziplin&id=748
Das Turnier noch einmal erleben
Wer nicht dabei sein konnte oder das Finale noch einmal in Ruhe anschauen möchte: Die Aufzeichnung des Hannoverkicker Open II 2026 ist auf unserem YouTube-Kanal und auf Twitch verfügbar. Einfach vorbeischauen, zurücklehnen und Christophs Tunnelblick in voller Länge genießen.
Danke an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben
Ein Turnier läuft nicht von alleine, und das wissen wir bei den Hannoverkickern zu schätzen. Unser herzlicher Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für faire Spiele und die tolle Unterstützung, allen Helferinnen und Helfern aus dem Verein, die im Hintergrund dafür sorgen, dass vorne alles reibungslos funktioniert, sowie dem gesamten Team der Krökelbar und dem Tresenteam für die gewohnt zuverlässige Unterstützung und die immer gute Stimmung hinter der Theke.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal, bis bald in der Krökelbar!




